Agathe un ik_5Komödie • Spielzeit 2012/13

Autor: Frank Pinkus - Niederdeutsch von Arnold Preuß

Regie: Bettina Reuter und Holger Neukam

Premiere: Freitag 26. Okt. 2012, 20:00 Uhr

 

Mitwirkende

Maya Recknagel- Tina Buttler
David Posselt - Karsten Behrends
Klaas Kästner - Mario Lilienthal
Falk Kästner - Stephan Rieck

Bühnenbau - Gabi Malinowski
Souffleuse - Marianne Nobs
Requisite - Gabi Malinowski, Sophia Wittek
Maske - Manuela Rücker-Paul
Technik -  Manfred Peters

 

Inhalt

Agathe un ik_8Klaas Kästner hat die Nase voll von den Frauen. Seine große Liebe hat sich einen anderen Mann gesucht, und die Enttäuschung sitzt ihm noch in den Knochen. Sein Bruder Falk, in dessen Haus er geflüchtet ist, versucht mit aller Kraft, ihn wieder für die Damenwelt zu interessieren. Aber das ist nicht Klaas' einziges Unglück: Er, ein begeisterter, begabter Journalist, ist arbeitslos. Dabei schreibt er so wunderbare, sensible Artikel – vor allem über Frauen. Da hat Falk die rettende Idee: Was wäre, wenn er einen dieser Artikel unter einem weiblichen Pseudonym veröffentlichte? Der Trick klappt: Als Klara Kästner hat Klaas endlich den erhofften Erfolg. Die Probleme beginnen, als ihm eine Festanstellung beim Frauenmagazin "Agathe" winkt – denn dort werden nur Frauen eingestellt. Und Chefredakteur David Posselt erwartet schließlich Klara und nicht Klaas Kästner.

Da gibt's nur eine Lösung: Klaas muss eine Klara werden. Mit Falks Hilfe gelingt die wundersame Verwandlung, und die neue Kollegin Klara setzt sich auf Anhieb durch. Bis die Liebe dem auf dem Papier durchaus überzeugenden Plan ein Ende setzt – und das gleich im doppelten Sinne. Denn Chefredakteur David, der die ständige Bevormundung seiner Mutter Agathe satt hat, sieht in Klara die Frau seines Lebens. Und als Klaas bei einem Interviewtermin die junge Schauspielerin Maya kennen lernt, beginnt auch sein Herz zu rasen.

Was nun folgt, ist ein liebenswertes, komödiantisches Versteckspiel, in dem die Liebe alles viel schwerer macht – und in dem der Mann als Frau in arge Schwierigkeiten gerät, in dem die junge Schauspielerin erstaunt feststellen muss, dass sie neuerdings wohl auf Frauen steht, in dem ein Chefredakteur den Kürzeren zieht und in dem auch Falk nicht umhin kommt, die Rolle zu wechseln. Bei aller komödiantischen Verwirrung geht es Frank Pinkus um eine Ehrlichkeit und Glaubwürdigkeit der Figuren. Die vier Protagonisten, die in das amüsante Chaos der Gefühle gestürzt werden, bleiben sympathische Menschen, denen man die Nöte und Probleme abnimmt, mit denen man mitfiebert, bis auch die letzte Notlüge beseitigt ist. (Text: VVB)

 

Der Autor

Agathe un ik_10Geboren 1959 in Hamburg-Harburg, wuchs Frank Pinkus auch in Hamburg auf und studierte an der Hamburger Universität Germanistik, Philosophie und Erziehungswissenschaften. Nach den beiden Staatsexamina zog es ihn aber dann doch ans Theater - er wurde Dramaturg am Altonaer Theater (Direktion: Prof. Hans Fitze) - bis die drastischen Etatkürzungen zur Schließung des traditionsreichen Theaters führten.

Der neue Tätigkeitsbereich: Lektor und Dramaturg in der VVB, Norderstedt. In der VVB wirkte er bis er im Juni 2003 an das Theater in seiner neuen Heimat Weyhe als Dramaturg, Regisseur und Schauspieler zurückkehrte. Theater als Leidenschaft - dagegen kann sich so mancher nicht wehren; auch Frank Pinkus nicht. Von den ersten Märchenaufführungen an blieb der sich öffnende Vorhang das ersehnte Mysterium des Lebens. Geprägt durch die Intendanzen Ivan Nagels am Hamburger Schauspielhaus und Boy Goberts am Hamburger Thalia-Theater, entstand ein Theaterverständnis, das bis heute bestimmend geblieben ist.

Und noch ein anderes Ergebnis zeitigte die (viel zu?) frühe Shakespeare-Lektüre: Pinkus gründete eine eigene Theatergruppe. Mit der kleinen bühne harburg feiert er als Darsteller, Regisseur und auch als Autor seit 1978 Erfolge - eine freie Gruppe, die sich in der Hamburger Szene längst etabliert hat. Dort hat Pinkus über fünfzig Inszenierungen erarbeitet, und zahlreiche seiner Stücke wurden dort uraufgeführt. Warum immer wieder Komödien? Frank Pinkus: "Wenn die Menschen sich in unserer Zeit mehr und mehr unterhalten wollen, hat das sicherlich Gründe. Und da Lachen nichts Schlechtes ist und auch nicht unbedingt unter jedem erdenklichen Niveau stattfinden muss, ist die Komödie eine lohnende Herausforderung. Pointen schreiben und zugleich glaubhafte Figuren erschaffen, die ein bisschen Alltag auf unaufdringliche Weise wiedergeben, das wärs doch...

 

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